Twitter eine Frage des Alters?

Eben stoße ich bei Michael im BaudaxBlog auf einen interessanten Beitrag über eine Studie zur Twitter Community. Die Studie wurde von Ruf Jugendreisen in Auftrag gegeben und kommt zu dem Ergebniss, dass Jugendliche auf Twitter keinen allzu gesteigerten Wert legen! 

Von TeNo gibt es zwar auch einen Twitter Account aber derzeit können wir uns noch nicht zu den eingefleischten Twitterern zählen. Hin und wieder schaue ich rein aber etwas hindert mich daran täglich an dieser Community teilzunehmen. Für mich ganz klar ein Zeitproblem.

In diesem Zusammenhang würde mich interessieren warum eher Erwachsene Menschen twittern und jugendliche fast gar nicht. Was interessiert es andere Leute wenn jemand von A nach B fährt um sich sowas lebenswichtiges wie zum Beispiel einen Schokoriegel zu kaufen? Normalerweise müssten es doch eher die jungen Menschen sein, die Zeit und auch das Interesse dafür aufbringen können? Aber vielleicht ist das ganze Communityangebot inzwischen einfach zu viel und unüberschaubar. Vielleicht wäre das eine Erklärung ?

Kommentare

  1. Mich hat das Ergebnis der Umfrage auch sehr gewundert. Ich habe auch einen Twitter Account, den ich aber aus Zeitgründen nicht nutze. Da ich nicht auf jeder Katzenkirmes tanzen kann und will, habe ich mich von vielen Dingen, die man haben muß, verabschiedet. Dazu gehört auch XING, das sich mehr und mehr zu einem Selbstdarsteller- u. Egomanenclub entwickelt und wo ich mich frage, wie man 500 Kontakte pflegen will. Wenn ich abends Blogs lese, so finde ich häufig tolle Beiträge und interessante Anregungen. Bei Twitter habe ich wirklich nur viel Blabla gefunden und dafür habe ich keine Zeit. Ich denke, das haben auch Jugendliche erkannt, die sicher besseres zu tun haben.
    Zum Glück lastet mich mein Beruf voll aus, so dass ich nicht alles haben muss, nur weil es gerade “in” ist.
    Übrigens stand gestern in “Welt Online” ein Artikel über das Twittern:
    http://tinyurl.com/d2p8r8

  2. Ich denke, es liegt an den Handys. Jugendliche haben Tarife mit sehr vielen frei-SMS und nutzen diese. Das iPhone, oder andere Handys mit Datentarifen sind wahrscheinlich noch zu teuer für die Jugendlichen und werden deswegen eher von Erwachsenen genutzt.

    Schade finde ich bei dem obigen Beitrag, dass twitter hier wieder mal bagetellisiert wird. Man kann auch als UnternehmerIn bei Twitter sehr erfolgreich sein, wie es die @Safttante sehr gut vormacht.

    Ich erhalte über Twitter sehr gute Tipps für Fachartikel, die ich sonst wohl kaum entdeckt hätte. Damit habe ich auch wieder Zeit gespart. Den Leuten, die über ihr Privatleben twittern muss man ja nicht folgen.

    Aber es gibt ja schon Twitter-Seminare :-)) …

  3. meine Kids sind schon bei ICQ angemeldet und bei Skype , da ist Twitter überflüssig, wie sie meinen.

  4. Momentan twittere ich zwar nicht, aber grundsätzlich ist es eine sehr nette Sache, mit Menschen, die man kennt (oder bei twitter kennengelernt hat) im Kontakt zu bleiben. Ich empfand es immer ein wenig wie ein Großraumbüro, das mit als Freiberuflerin manchmal ein wenig fehlt.

  5. Hallo Jürgen,
    ich habe gerade heute meinen 1000.Update auf Twitter geschrieben. Ein Twitterprofi bin ich aber noch lange nicht. Ich bin immer noch auf “Entdeckungsreise” und verhalte mich dort ehr zurückhaltend. Ich nutze Twitter auch um meine Blogbeiträge zu bewerben. Wenn ich in meine Besucherstatistik schaue, sehe ich, dass dadurch auch Besucher auf meine Seiten kommen.

    Was habe ich noch erreicht? Einige Bestellungen sind durch Twitter eingegangen (Lammkeule und Konserven usw.). In München bin ich über Twitter zu einem Essen eingeladen worden, von mir völlig fremden Personen. Der “Bekanntenkreis” ist durch twittern erheblich größer geworden.

    Twittern macht mit Spaß, es geht schnell, ist einfach und kommunikativ. Ich kann aber gut ohne Twitter leben. Twitter könnte man so zusammen fassen: “Um den vollen Wert des Glücks zu erfahren, brauchen wir jemand, um es mit ihm zu teilen”. (Mark Twain)

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